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Boardbags Wellenreiten

So wie auf jeden Topf ein Deckel gehört, ist auch für jedes Surfboard ein Boardbag sinnvoll: Die gepolsterte Hülle schützt das Wellenreitboard vor Transportschäden und Verschmutzungen und dient somit dem Werterhalt des Surf Equipments. Die Surfboard Boardbags gibt es in unterschiedlichen Qualitäten und Ausführungen und unterscheiden sich qualitativ vor allem durch folgende Fragen:

  • PVC Tarpaulin oder Ripstop 600D Außenhülle?
    Hier ist zu sagen, dass die 600D Außenhülle deutlich robuster und langlebiger ist: Die Polyester-Kunstfasern sind verwebt und verschweißt und reißen auch bei längerer UV-Einstrahlung noch nicht. Die PVC Tarpaulin Folie, die im Volksmund auch einfach als „Silberfolie“ bezeichnet wird, kann sich nach 3-5 Jahren Sonneneinstrahlung schonmal zersetzen, insbesondere wenn das Wellenreiter-Boardbag dauerhaft draußen gelagert / verwendet wird wie es beispielsweise bei einer halbjährlichen Montage auf dem Wohnmobildach der Fall ist. Im Zweifelsfall lohnt es sich, ein paar EURO mehr für ein Ripstop 600D Bag aufzuwenden, das neben der höheren UV-Beständigkeit auch resistenter gegen Abschürfungen ist.
  • Dicke der Polsterung?
    Mit Polsterungsdicken zwischen 4 und 12 mm werden handelsübliche Wellenreiter-Bags  angegeben. Prinzipiell ist sicherlich festzuhalten, dass mehr Polsterung auch mehr Schutz bietet. Doch so einfach ist die Sache auch nicht: Neben der Dicke der Schaumpolsterung ist vor allem auch die Dichte entscheidend: So kann eine luftige dicke Polsterung mit offenen Zellen möglicherweise schlechter polstern als eine dünnere Polsterung mit einer höheren Dichte. Leider werden zur Dichte von den meisten Herstellern von Wellenreiter-Bags keine Angaben gemacht. Sinnvoll ist wohl auch, auf eine Extra-Polsterung an der Kante, an Bug und an Heck zu achten.
  • Zahl und Tragekomfort der Trage- und Schultergurte
    Der Handgriff ist ein Must-Have, um das Board im Bag einfach greifen und tragen zu können. Zusätzliche Gurte, z. B. Schultergurte, können bedingt Sinn machen, wenn sie die passende Länge haben. Gerade für größere und schwerere Wellenreiter macht es aber häufig weniger Sinn, das Board auf einer Schulter zu balancieren. Je schwerer das Board, desto mehr sollten Tragegriffe und Schultergurte gepolstert sein, um ein Einschneiden in die Haut zu vermeiden bzw. das Tragen auf der Schulter komfortabler zu machen.
  • Zusätzliche Polsterung an Heck und Bug
    Diese findet sich in zahlreichen Wellenreiter-Bags und besteht entweder einfach aus einer Polsterungs-Verdoppelung oder aus zusätzlich aufgenähtem Material aus PVC, Kunstleder, Ripstop Polyester oder ähnlichem Material. Dies soll gerade an Heck und Bug des Boardbags die empfindlichen Kanten vor Stößen oder Abreibung schützen.
  • Reißverschluss-Qualität
    Häufig unterschätzt, aber wichtig: Wer einen dauerhaft funktionsfähigen Reißverschluss haben möchte, muss bei einem Wellenreiter-Boardbag darauf achten, einen sehr grobzahnigen Zipper zu kaufen, der aus Plastik besteht. Alu-Guss löst sich schnell durch die Feuchtigkeit und das Salz auf, Nylon verformt sich und lässt sich nicht mehr gut schließen. Plastik-Reißverschlüsse von Markenherstellern garantieren hier eine längere Boardbag-Lebenszeit, da er wenig Angrifffläche für Sonne, Salz, Sand und Kalk bietet und sich nicht verformt.
  • Seitenwände oder flaches Bag?
    Ein Wellenreitbag mit  gut genähter Seitenwand bietet mehr Formbeständigkeit als ein flaches Boardbag. Zumdem ist die Gefahr, das Board an der Kante mit einem seitlichen Reißverschluss zu beschädigen, bei einem Bag mit Seitenwänden nicht gegeben. Durch die aufwändigere Produktion (mehr Nähte, mehr Verarbeitungsdetails) sind die Wellenreiterbags mit Seitenwänden in der Regel etwas teurer und in der Regel auf Grund des höheren Produktionsstandards auch gleich besser gepolstert. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Eine Auswahl an Wellenreiter-Boardbags gibt es hier: https://www.surfshop-w7.de/surfen/wellenreiterboardbags/

Wer mit seinem Surfboard nicht auf Flugreisen gehen will, hat natürlich gehobene Ansprüche an ein Surfboard Bag, jedoch ist auch für den regulären Transport ein Boardbag KEINE Geldverschwendung, sei das Bag qualitativ auch noch so schlicht.

 

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